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Leben mit Null Emissionen – geht das?

In welchen Bereichen ist es heute schon möglich, ohne Emissionen zu leben? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Stellschrauben.

Können wir mit Null Emissionen leben?

Das gesamte Leben auf Null Emissionen auszurichten, erscheint aus heutiger Sicht womöglich abstrakt. Doch in einigen Bereichen ist es bereits möglich, emissionsfrei zu leben. Und damit anzufangen, ist gar nicht schwierig. Denn schon mit kleinen Veränderungen lässt sich Großes bewirken. Die Bereiche Wohnen, Mobilität und Ernährung sind für knapp 60 Prozent unserer Emissionen verantwortlich.

Nullenergiehaus: Emissionsfreies Wohnen

Passivhäuser, die in der Jahresbetrachtung ihre extern bezogene Energie durch eigenen Energiegewinn ausgleichen, werden als Nullenergiehaus bezeichnet. Das funktioniert heute bereits durch moderne Heizsysteme, etwa mithilfe von Erdwärme. Der zum Betrieb der Wärmepumpe notwendige Strom wird entweder selbst produziert oder ebenfalls klimaneutral in Form von echtem Ökostrom bezogen.

Doch auch im Bestandsbau lässt sich bereits heute klimaneutral heizen. Zwar entstehen dabei noch Emissionen, doch diese lassen sich zum Beispiel mit Ökogas zu 100 Prozent kompensieren, also an anderer Stelle einsparen.

Null Emissionen in der Mobilität

Im Mobilitätssektor sind Null Emissionen ein langfristiges Ziel. Wer von vier auf zwei Räder umsteigt, spart mit jedem Pedaltritt Emissionen. Selbst mit Elektrofahrzeugen ist man bereits heute lokal emissionsfrei unterwegs. Wer ausschließlich grünen Strom aus 100 Prozent regenerativen Energien verwendet, kommt nicht nur selbst mit gutem Gewissen voran, sondern kurbelt auch aktiv die Energiewende weiter an.

Ernährung ohne Emissionen

Der Bereich der Ernährung macht heute etwa 15 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen aus. Wer sich bewusster ernährt und etwa den Fleischkonsum reduziert, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern reduziert auch die Emissionen. Für ein produziertes Kilo Rindfleisch entstehen beispielsweise zwischen 10 und 30 Kilogramm Treibhausgasemissionen. Eine gesunde Ernährung mit Null Emissionen scheint derzeit zwar noch nicht möglich, doch wer möglichst klimaneutral leben möchte, kann in diesem Bereich viel tun, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Potenziale erkennen und Emissionen reduzieren

Mit rund 34 Prozent ist der persönliche Konsum für mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Wer verantwortungsbewusst konsumiert, gebrauchte Artikel statt Neuware kauft, nach Möglichkeit auf Flugreisen verzichtet und energiesparende Geräte einsetzt, kann mit dem eigenen Konsum ganz bewusst etwas für das Klima tun.

Auch wenn ein Leben mit Null Emissionen derzeit nur in einzelnen Bereichen möglich ist, lohnt es sich, auf den eigenen CO2-Fußabdruck zu achten und ihn möglichst gering zu halten. Das Wichtigste ist es, anzufangen. Denn dadurch tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch sich selbst und Ihrem Portemonnaie.