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Wärmepumpe: Vorteile und Nachteile im Überblick

Was spricht für eine Wärmepumpe und was dagegen? Wir zeigen alle relevanten Vor- und Nachteile von Wärmepumpen. Jetzt informieren.

Wärmepumpe: Vorteile


Die Vorteile einer Wärmepumpe liegen auf der Hand: Das moderne Heizsystem verursacht keine CO2-Emissionen, wird umfassend gefördert und lässt sich kostengünstig betreiben. Diese Vorteile sprechen für eine Wärmepumpe.
Waermepumpe

Gut für die Umwelt


Anstatt fossiler Energien nutzen Wärmepumpen Energie aus der Umwelt, genauer gesagt aus der Luft, aus Wasser oder aus dem Erdreich. Diese Energie steht dauerhaft zur Verfügung und setzen beim Heizen mit Wärmepumpe keine CO2-Emissionen frei – ein großer Wärmepumpen-Vorteil gegenüber beispielsweise einer alten Öl-Heizung.

Geringe Heizkosten


Um das benötigte Temperaturniveau zu erreichen, benötigt eine Wärmepumpe Strom. Jedoch werden durchschnittlich pro verbrauchter Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugt – ein weiterer Vorteil der Wärmepumpe, denn dadurch halten sich die Heizkosten spürbar in Grenzen.

Hoher Autarkiegrad in Verbindung mit Photovoltaik


In Verbindung mit Photovoltaik können Sie eine Wärmepumpe zu einem großen Teil mit selbst erzeugtem Solarstrom betreiben. Das bedeutet wiederum nicht nur einen Wärmepumpen-Vorteil, denn einerseits steigern Sie dadurch nicht nur Ihren Autarkiegrad, sondern sind auch unabhängiger von den Energiepreisen.

Umfangreiche Förderung


Für eine Wärmepumpe spricht außerdem die aktuell hohe staatliche Förderung – ein finanzieller Wärmepumpen-Vorteil, der auch Nachrüstungen attraktiv macht. 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten werden über das Programm „BEG – Einzelmaßnahmen“ gefördert. Wenn Sie Ihre alte Öl-Heizung in den Ruhestand verabschieden, werden weitere 10 Prozent gefördert. Weitere 5 Prozent sind förderfähig, wenn Sie sich für eine Wärmepumpe mit Wasser oder Erdwärme als Primärenergiequelle entscheiden. So können Sie im Maximalfall 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten fördern lassen, bei einem Maximalförderbetrag von  60.000 Euro pro Wohneinheit.

Nahezu wartungsfrei


Nach der Inbetriebnahme arbeitet eine Wärmepumpe beinahe wartungsfrei. Bei Luft-Luft-Wärmepumpen stehen regelmäßige Filterwechsel an, bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist der Kältemittelkreislauf regelmäßig zu überprüfen. Ansonsten stehen keine Wartungen an. Auch der Verschleiß hält sich dank weniger mechanischer Bestandteile sehr in Grenzen, sodass Sie kaum mit Reparaturen oder Wirkungsgradverlusten zu rechnen haben.

Keine Verbrennung – kein Schornstein


Wenn Sie sich beim Neubau für eine Wärmepumpe entscheiden, können Sie die Baukosten für einen Schornstein einsparen. Doch auch bei Nachrüstung bleibt dieser Wärmepumpen-Vorteil bestehen, denn ob Neubau oder Nachrüstung: In jedem Fall sparen Sie sich die Kosten für den Schornsteinfeger, weil in einer Wärmepumpe keine Verbrennung stattfindet und dementsprechend auch keine Abgase über einen Schornstein freigesetzt werden.

Wertsteigerung für Ihre Immobilie


Modernisierungen bedeuten Wertsteigerungen für Ihre Immobilie. Ein effizientes und nachhaltiges Heizsystem – wie eine Wärmepumpe – macht sich auf dem Energieausweis bemerkbar und dürfte damit die Attraktivität Ihrer Immobilie steigern. Schließlich haben Käufer oder Mieter mit wesentlich geringeren Heizkosten zu rechnen als beispielsweise mit einer alten Öl-Heizung.

Wärmepumpe: Nachteile


Die Technik einer Wärmepumpe bietet für sich genommen keinen Nachteil. Insbesondere beim Neubau ist sie deshalb das bevorzugte Heizsystem. Nachteile können sich in erster Linie durch nicht erfüllte Voraussetzungen am Installationsort ergeben. Die wichtigsten Nachteile auf einen Blick.

Begrenzte Vorlauftemperatur


Eine Wärmepumpe kann bei Vorlauftemperaturen von bis zu 50 Grad Celsius effizient heizen. Benötigen Sie eine höhere Vorlauftemperatur, arbeitet eine Wärmepumpe nicht mehr effizient. Dies kann ein Wärmepumpen-Nachteil sein, denn um das moderne Heizsystem trotzdem zu verwenden, werden weitere Maßnahmen erforderlich.

Bedingungen am Installationsort


Zum Nachteil für eine Wärmepumpe wird nicht die Technik, sondern eher die benötigten Genehmigungen und Gegebenheiten. Um beispielsweise eine Sole-Wasser-Wärmepumpe in Betrieb zu nehmen, sind mitunter tiefe und genehmigungspflichtige Bohrungen erforderlich, um mit Erdwärme heizen zu können.

Bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind hingegen zwei Brunnenbohrungen notwendig, die 15 Meter Abstand zueinander haben müssen und in Fließrichtung des Grundwassers ausgerichtet sein sollten. Darüber hinaus ist eine Förderhöhe von 20 Metern und tiefer häufig nicht mehr effizient.

Dies sind nur zwei Beispiele, weshalb die Bedingungen am Installationsort ein Nachteil für Wärmepumpen sein können.

Ganz ohne Investitionskosten mit Wärmepumpe heizen


Möchten Sie von den Vorteilen einer Wärmepumpe profitieren und auf die Anfangsinvestition verzichten? Dann ist GASAG | WÄRME Heizkomfort womöglich genau das Richtige für Sie. Gleich informieren.

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