Ein Stausee mit Staumauer und Wasserkraftwerk umgeben von Wäldern. Bild mit KI erstellt.

EEG-Umlage.

Die EEG-Umlage wurde 2022 abgeschafft, das Erneuerbare-Energien-Gesetz gilt weiterhin. Was war die EEG-Umlage und warum ist sie entfallen?

Was war die EEG-Umlage?

Die im Jahr 2000 eingeführte EEG-Umlage diente der Förderung erneuerbarer Energien beispielsweise aus Windkraft, solarenergie, Wasserkraft und Biomasse. Mit ihr wurde insbesondere die gesetzlich festgelegte Förderung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien finanziert.

Für den Strom, den Betreiber solcher Anlagen in das öffentliche Netz einspeisten, erhielten sie eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Die Übertragungsnetzbetreiber vermarkteten den Strom an der Strombörse. Waren die dort erzielten Erlöse niedriger als die Förderzahlungen, entstand eine Differenz. Diese wurde mithilfe der EEG-Umlage ausgeglichen und über den Strompreis auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umgelegt.

EEG-Umlage wurde abgeschafft

Seit dem 1. Juli 2022 wird die EEG-Umlage nicht mehr über die Stromrechnung erhoben. Damit wollte die Bundesregierung Privathaushalte und Unternehmen angesichts der stark gestiegenen Energiepreise entlasten. Die Förderung erneuerbarer Energien läuft jedoch weiter und wird seitdem aus Bundesmitteln finanziert.

Abgeschafft wurde also nur die EEG-Umlage, nicht das Erneuerbare-Energien-Gesetz.