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Nachhaltiger Reisen - so geht's:

Auf den langersehnten Urlaub freuen wir uns doch alle! Dennoch sollte man beim Reisen nicht seine komplette Umweltmoral über Board werfen. Damit Sie einen schönen Urlaub haben und gleichzeitig die Natur und Einheimische fair behandeln, geben wir Ihnen im folgenden Artikel 10 Tipps, um zukünftig nachhaltiger zu reisen. 

1. Tipp: Öko-Reiseportale

Es gibt eine Vielzahl an nachhaltigen Reiseportalen, die anhand von unterschiedlichen Kriterien nachhaltige Reise- und Hotelaternativen herausfiltern und bewerten. Dort können unter anderem Bio-Hotels gebucht werden, die biologisch angebaute Lebensmittel anbieten und oftmals vegetarische und vegane Gerichte auf dem Speiseplan haben. Gleichzeitig können Sie dort auch den CO2-Fußabdruck der gesamten Reise berechnen. Die Plattform Bookdifferent.com spendet 50% der Buchungsprovisionen an eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl.

Eine Liste von nachhaltigen Reiseanbietern finden Sie auch hier: https://utopia.de/ratgeber/nachhaltig-reisen-oeko-reiseportale/
 

2. Tipp: Bahnreise statt Langstreckenflug

Statt nach Thailand zu fliegen, genießen Sie doch im Frühjahr die Natur an Deutschlands Küsten, in den Bergen mit dem Fahrrad bzw. der Bahn oder erkunden Sie europäische Kulturhauptstädte mit einem Interrail-Ticket. So senken Sie Ihren CO2-Fußabdruck, reisen entspannter und stellen fest, dass man manchmal gar nicht so weit reisen muss, um neue Eindrücke zu sammeln und zu entspannen.

3. Tipp: Stehen Entfernung und Aufenthaltsdauer im Verhältnis?

Wochenend-Shopping-Trips nach London und einwöchige Fernreisen an das andere Ende der Welt gehen zu Lasten der Umwelt und stehen in keinem Verhältnis zur Aufenthaltsdauer. Leider bieten Billigairlines immer häufiger Flüge an, die diese Art von spontanen Kurztrips sehr attraktiv machen. Wer will nicht übers Wochenende ein bisschen Sonne auf Mallorca tanken, wenn das Ganze nicht mehr als 20 Euro kostet? Dabei sollte man sich zumindest bewusst sein, dass die Umwelt den höheren Preis zahlt.

4. Tipp: All-inclusive Angebote und Pauschalreisen meiden

Dass diese meistens nicht nachhaltig sind, versteht sich von selbst. Dabei sind sie oft vor allem für Reisende mit geringerem Budget oder mit Familie praktischer und kostengünstiger. Man muss jedoch wissen, dass diese Reisearten nicht die einheimische Bevölkerung am Gewinn teilhaben lassen und im Gegenteil den einheimischen Tourismus von den Einnahmen abschneiden.

5. Tipp: Achten Sie auf Vorteile für die lokale Bevölkerung

Wählen Sie Hotels und Unterkünfte aus, die transparent über ihren Umwelteinfluss und die Arbeitsbedingungen vor Ort informieren. Eine Übernachtung in einer nachhaltigen und ökologischen Unterkunft in freier Natur (englisch: Eco-Lodge) kann zum Beispiel eine ganz neue Erfahrung sein, wenn auch nicht immer sicher vor Ungeziefer. Wer da eher empfindlich ist, findet sicher auch ein Airbnb mit Solarenergie bzw. das in trinkwasserarmen Ländern sparsam mit der raren Ressource umgeht.

6. Tipp: Die richtigen Urlaubsaktivitäten wählen

Die Aktivitäten denen Sie im Urlaub nachgehen, sollten zu den Bedingungen vor Ort passen. So fördern Sie mit Ihrem Besuch im Golfresort mitten in der Wüste, Motocross-Erkundungstouren durch einsame und entlegene Natur, Motorboot Ausflüge zu bedrohten Korallenriffen oder Ski Trips, die nur Schneekanonen möglich machen, nicht gerade die Umwelt.

7. Tipp: Siegel für nachhaltigen Tourismus

Um sich im Dschungel der Reiseanbieter zurecht zu finden, gibt es auch bestimmte Öko-Siegel, die nachhaltige Reisen kennzeichnen wie "Green Globe" (international), das "European Ecolabel" (Europa) und "Fair Trade Tourism" (Afrika). Mehr Infos zu den einzelnen Öko Siegeln finden Sie hier: https://www.fairunterwegs.org/vor-der-reise/labelfuehrer/

8. Tipp: Vorsicht beim Souvenirkauf!

Natürlich will man seinen Liebsten etwas aus dem Urlaub mitbringen. Das kann für die örtliche Bevölkerung von Vorteil sein, wenn man zum Beispiel auf lokales Handwerk setzt. Man sollte jedoch darauf achten, dass Souvenirs nicht aus raren natürlichen Ressourcen gemacht sind oder dass dafür bedrohte Tierarten gejagt wurden. Mehr dazu können Sie in folgendem Artikel von RESET.org lesen:  Augen auf beim Souvenirkauf .

9. Tipp: Lokale Produkte Zuerst!

Wenn Sie die einheimische Wirtschaft fördern wollen, nutzen Sie lokale Services und kaufen Sie lokale Produkte. Das reicht von lokalem Essen über Kunsthandwerk bis hin zur Buchung eines lokalen Tourguides. Achten Sie genauer darauf, ob Kunsthandwerk tatsächlich nicht aus China stammt, es sei denn, Sie sind dort auf Reisen. In politisch schwierigen Ländern ist es eine Maßnahme auf staatliche Services zu verzichten, sofern möglich, und auf private Dienstleistungen zurückzugreifen, zum Beispiel beim Transport.

10. Tipp: Zuhause ist es doch am schönsten

Oder bleiben Sie im Urlaub doch einfach mal Zuhause und besuchen Sie spannende Orte in der Umgebung.

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